Am Seelhausener See bei Löbnitz rückt die touristische Nutzung näher: Bereits in diesem Jahr könnten die ersten Besucher am neu angelegten, rund einen Kilometer langen Strand baden. Die bundeseigene Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) hat nach eigenen Angaben die nötigen Voraussetzungen geschaffen. Nun liege es an Kommune und Landkreis, über den sogenannten Gemeingebrauch zu entscheiden, sagte LMBV-Technikgeschäftsführer Bernd Sablotny bei einem Besuch des sächsischen Wirtschaftsministers Dirk Panter (SPD) vor Ort.
«Wir wollen so schnell wie möglich den See den Menschen übergeben», erklärte Sablotny. Für das Baden, Segeln oder Rudern sei aber zunächst die Freigabe des Landkreises erforderlich.
Der Bürgermeister der Gemeinde Löbnitz, Detlef Hoffmann (CDU), bestätigte, dass die Gemeinde mitzieht - verwies aber auf offene Formalitäten. Um den Gemeingebrauch zu vollziehen, brauche es einen Nutzungsvertrag für Strandbereich und See, sagte er. Ein Entwurf liege vor, müsse aber noch abgestimmt werden. Realistisch sei eine Freigabe frühestens Ende September.