Der ostdeutsche Energiekonzern VNG sieht beim Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft noch große Hürden. «Das Wasserstoffnetz muss am Ende auch mit Wasserstoff gefüllt werden - sonst bleibt es eine leere Hülle», sagte Vorstandschef Ulf Heitmüller der Deutschen Presse-Agentur. Entscheidend sei, dass Projekte nicht nur gebaut würden, sondern auch Nachfrage und wirtschaftliche Bedingungen zusammenkämen.
Der Wasserstoffhochlauf komme bislang nur langsam voran. Projekte würden durch lange Genehmigungsverfahren, strenge Vorgaben und fehlende Planungssicherheit ausgebremst, sagte Heitmüller. Gleichzeitig gebe es vielerorts noch keine verlässliche Nachfrage. Zudem lägen die Herstellungskosten über der Zahlungsbereitschaft vieler Unternehmen.