Der Senior-Chef eines Sägewerks wird im Wald erschlagen, sein Sohn ist in illegale Geschäfte mit Russland verstrickt. Und dann treiben auch noch Diebe ihr Unwesen, die ganze Polter im Wald stehlen und per Lkw ins Ausland bringen. Im neuen Erzgebirgskrimi dreht sich alles um Wald und Holz. Da kann Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) zur Hochform auflaufen - nicht nur als Co-Ermittlerin, sondern auch in ihrer Liaison zu Kommissar Winkler (Kai Scheve). Der wohnt gleich ganz bei ihr im Forsthaus. Doch führt die Spur des Geldes die Ermittler zum Mörder oder zur Mörderin?
Die neue Folge «Mordholz» (7.3., ZDF) fackelt nicht lang. Schon nach einer halben Minute wird der Tote ins Bild gerückt und dem Zuschauer in Einblenden eine Auswahl an Verdächtigen serviert: vom Sohn und Juniorchef des Sägewerks über die Forstpraktikantin bis hin zur Pfarrerin mit blutigen Händen.
Ein mögliches Motiv, so zeigen die Ermittlungen, haben offensichtlich einige und die Ermittler stoßen auf viele Ungereimtheiten. Warum etwa verscherbelt die Pfarrerin das Holz aus dem Kirchenwald billig ans Sägewerk? Was hat die Forstpraktikantin zu verbergen? Und dann ist da noch die neue Standesbeamtin: Sie hat einst im Sägewerk eine Ausbildung gemacht, war dann aber Hals über Kopf weggegangen.