Die Mitarbeiter von Volkswagen in Sachsen müssen um die für Jahresende geplante Integration in die Volkswagen AG bangen. «Durch die notwendige Umstellung zahlreicher Systeme in der Volkswagen AG kam es in den vergangenen Monaten zu Verzögerungen, sodass der Prozess mehr Zeit in Anspruch nehmen wird als ursprünglich geplant», teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Darüber hatte zuvor das «Handelsblatt» berichtet.
Die Volkswagen Sachsen GmbH mit ihren drei Standorten in Zwickau, Chemnitz und Dresden firmiert bisher als eigenständiges Unternehmen. Allerdings ist per Tarifvertrag eine Integration in die Muttergesellschaft vereinbart. Es werde nach einer Lösung gesucht, um den Beschäftigten in Sachsen zum 1. Januar einen Arbeitsvertrag der Volkswagen AG anzubieten, hieß es. Betroffen sind rund 10.000 Mitarbeiter. Dazu gebe es intensive Gespräche zwischen Unternehmen und der Arbeitnehmerseite. Am Montag sollte dazu auch der Aufsichtsrat von Volkswagen Sachsen tagen.