Dresden. Es begann, wie viele branchenbewegende Meldungen beginnen: mit einem Bericht des gut vernetzten Portals *CarNewsChina* (CNC), das sich auf nicht näher benannte Insider-Quellen berief. Demnach führt der chinesische Elektroautohersteller BYD Gespräche mit Volkswagen über eine Teilübernahme der Gläsernen Manufaktur in Dresden - jenes Glasgebäude an der Lennéstraße, in dem einst der Phaeton von Hand montiert wurde und zuletzt der ID.3 vom Band lief, bevor VW Ende 2025 die Produktion einstellte.
Der kolportierte Plan: Eine Hälfte des Gebäudes wird als Innovationscampus mit dem Freistaat Sachsen und der TU Dresden weitergenutzt. Die andere Hälfte übernimmt BYD für die Montage von Elektroautos - Investitionsvolumen rund 50 Millionen Euro.