Ob die deutsche Wirtschaft in den kommenden Monaten wieder Fahrt aufnimmt, hängt nach Einschätzung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) maßgeblich vom Konflikt im Golfraum ab. Bleibt die Lage dort angespannt und steigen die Energiepreise weiter, könnte die Wirtschaftsleistung 2026 schlimmstenfalls stagnieren. «Das wesentliche Risiko für die Weltwirtschaft wie auch für die deutsche Konjunktur liegt im ungewissen Fortgang des Golfkonflikts», sagte IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller bei der Vorstellung der Konjunkturprognose in Halle.
In ihrer Prognose gehen die Forscher dagegen davon aus, dass sich die Lage entspannt. Für 2026 und 2027 rechnen sie in diesem Fall jeweils mit einem Wachstum von 0,9 Prozent. Für Ostdeutschland erwarten sie eine ähnliche Entwicklung.