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Dynamo-Trainer nach Rückschlag: «Nicht alles hinterfragen»

Dynamo-Trainer nach Rückschlag: «Nicht alles hinterfragen»
Vincent Vermeij von Dynamo Dresden ist eher am Ball als Elias Egouli von Fortuna Düsseldorf. / Foto: Anke Waelischmiller/dpa
Von: DieSachsen News
In Düsseldorf hätte Dynamo Dresden einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen können. Doch es fehlt «der Punch vor dem Tor». Nun wird es noch einmal eng.

Der Rückschlag beim Mitkonkurrenten in Düsseldorf hinterlässt bei Dynamo Dresden viele Fragen. Denn statt sich abzusetzen, rutschten die Sachsen nach dem 1:3 weiter in den Keller der 2. Fußball-Bundesliga. «Wie fasst man es am besten zusammen?», fragte sich Verteidiger Thomas Keller. Es sind die Fehlerketten in der Abwehr. Und vorn fehlte «uns so ein bisschen der Punch vor dem Tor». 

Für Stürmer Vincent Vermeij war Dynamo «die klar bessere Mannschaft». Doch Fortuna nutzte «quasi halbe Chancen aus». Cedric Itten (11. Minute), Emmanuel Iyoha (17.) und Luca Raimund (58.) erzielten die Tore für die Rheinländer. Für Düsseldorf war es der erste Sieg nach zuvor fünf Niederlagen in Serie. Dresden hatte zuletzt zweimal nacheinander gewonnen und hätte mit dem Sieg-Hattrick einen großen Schritt machen können. Doch nur ein später Treffer von Jakob Lemmer (90.) reichte nicht. Nun ist wieder Zittern angesagt.

Sowohl die Fortuna als auch Eintracht Braunschweig (2:0 in Kaiserslautern) kamen wieder bis auf einen Punkt an Dynamo heran. An den letzten drei Spieltagen der regulären Saison folgen gegen Braunschweig und Holstein Kiel noch zwei weitere Duelle gegen direkte Abstiegskonkurrenten.

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Stamm: «Wir müssen klar bleiben»

Dynamo-Trainer Thomas Stamm haderte mit dem Auftritt. «Wenn du die Möglichkeiten siehst, die du hast, und dann das Ergebnis, dann ist das extrem bitter», sagte er bei Sky. «Mit der Art und Weise bin ich grundsätzlich zufrieden.» Stamm fordert Klarheit für die entscheidende Phase der Saison. «Wir dürfen jetzt nicht alles hinterfragen», meinte er. «Wir müssen klar bleiben. Wir müssen das Abschütteln. Das sind enge Spiele. Wir können zu Hause gegen Kaiserslautern, in Braunschweig und gegen Kiel die Spiele wieder ziehen. Wenn wir effizienter sind.» 

Zu einfache Gegentore 

Die Fortuna war beim Heim-Debüt von Trainer Alexander Ende deutlich effizienter. Die Gegentore waren insgesamt zu einfach. Beim Führungstreffer rutschte ein langer Abschlag von Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier durch bis zu Itten, der frei auf das Dynamo-Tor zulief. Souverän überwand der mit Abstand beste Torschütze der Düsseldorfer Schlussmann Tim Schreiber. Dann fälschte Robert Wagner nach einer Ecke den Schuss von Iyoha ab und schon stand es 2:0.

Doch Dynamo hatte Chancen. Aber Wagner scheiterte am starken Kastenmeier (34.), auf der Gegenseite parierte Schreiber gegen Itten (41.). Als Raimund nach dem Seitenwechsel auf 3:0 erhöhte, war die Partie entschieden. Daran änderte auch das späte Tor von Lemmer nichts mehr.

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