Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) präsentieren demnächst drei seltene Schätze kaiserlicher Dynastien aus China. Sie stünden exemplarisch für die Ästhetik und die herausragende Kunstfertigkeit ihrer Zeit, teilten die SKD mit. «Die Objekte der Porzellansammlung standen in den letzten Wochen im Fokus der Öffentlichkeit. Was ihre Besonderheit ist, soll nun dem Publikum vorgestellt werden.»
Berichte machten Schlagzeilen
Die SKD spielten damit auf Meldungen an, die kürzlich Schlagzeilen machten. Im Februar hatte die «Bild»-Zeitung berichtet, Diebe hätten es auf wertvolle Objekte der Porzellansammlung im Zwinger abgesehen. Dazu habe es Hinweise ausländischer Sicherheitsbehörden gegeben. Geplant sei der Diebstahl einer Drachenvase und einer Ru-Schale aus China. Die SKD kommentierten das nicht. Im Januar hatten sie aber über einen gezielten Hackerangriff informiert.
Zwei der damals genannten mutmaßlich gefährdeten Objekte sollen ab kommenden Mittwoch bis Ende Juni im Residenzschloss unter dem Titel «Im Fokus: Drei seltene Schätze des Kaiserlichen Chinas» zu sehen sein. Das betrifft neben der Ru-Schale und der Vase ein kaum fünf Zentimeter großes Schnupftabaksfläschchen.