Gil Ofarim ärgert sich rückblickend, im RTL-Dschungelcamp Andeutungen über angebliche Ungereimtheiten in seinem Leipziger Gerichtsverfahren gemacht zu haben. «Ich habe mich im Nachhinein darüber geärgert. Ich habe mich geärgert, dass ich überhaupt etwas zu Inhalten aus dem Prozess gesagt habe», erklärte der Musiker der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sich dabei allerdings auch nicht um «Interna» gehandelt - das sei alles schon einmal thematisiert worden. «Ich wollte also auch nichts relativieren», sagte der 43-Jährige. Sein Plan sei aber eigentlich auch gewesen, einfach gar nichts zu dem Prozess zu sagen.
Ofarim war am Sonntag zum sogenannten Dschungelkönig im RTL-Format «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» gewählt worden. Während der Show nahm sein Umgang mit den Ereignissen aus dem Jahr 2021 und einem späteren Prozess viel Raum ein. Der Musiker hatte damals für Schlagzeilen gesorgt, als er sich bei Instagram als Opfer antisemitischer Äußerungen eines Leipziger Hotelmitarbeiters darstellte. Später stellten sich diese Vorwürfe als falsch heraus. Ofarim nahm seine Darstellung in einem Verleumdungs-Prozess gegen ihn zurück und entschuldigte sich.