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Diebstähle an Windrad und Kirche aufgeklärt: Polizei identifiziert zwei Tatverdächtige

Diebstähle an Windrad und Kirche aufgeklärt: Polizei identifiziert zwei Tatverdächtige
Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Am 11. Januar 2025 hat die Polizei in Vierkirchen zwei Tatverdächtige zu schweren Diebstählen an einer Windkraftanlage und an einer Kirche bei Zittau identifiziert. Der Schaden liegt bei mehr als 100.000 Euro.

Am 11. Januar 2025 hat die Polizei in Vierkirchen nach umfangreichen Ermittlungen zwei Tatverdächtige identifiziert, die für einen schweren Diebstahl an einer Windkraftanlage sowie für einen Kupferdiebstahl an einer Kirche bei Zittau verantwortlich sein sollen. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 100.000 Euro.

VW-Transporter bleibt zurück

Nach Angaben der Ermittler rief an dem Tag ein Zeuge die Polizei zu einem Windrad in Melaune, weil dort zwei Männer hantieren sollten. Als die Beamten eintrafen, stiegen die zunächst Unbekannten in einen Audi A6 und flüchteten. Einen VW-Transporter, den sie offenbar ebenfalls genutzt hatten, ließen sie zurück.

Die Polizei verfolgte den Audi in Richtung polnische Grenze. Wegen schlechten Wetters und der rücksichtslosen Fahrweise der Männer gelang es den Beamten jedoch nicht, sie zu stoppen. Die Flüchtigen entkamen nach Polen. Am Transporter wurden unter anderem DNA-Spuren gesichert.

Ermittlungen führen nach Polen

Wegen der hohen Schadenssumme und des Angriffs auf kritische Infrastruktur übernahm die Kriminalpolizei den Fall. Im Mittelpunkt stand zunächst der zurückgelassene Transporter. Gemeinsam mit den polnischen Behörden konnten die Ermittler schließlich einen der Verdächtigen identifizieren. Über eine DNA-Spur wurde später auch der zweite Mann festgestellt.

Bei den beiden handelt es sich um einen 25-Jährigen und einen 27-Jährigen, beide polnische Staatsbürger.

Weitere Tat an Kirche festgestellt

Im Verlauf der Ermittlungen verdichteten sich Hinweise auf eine weitere Tat des Duos. Zwischen dem 20. und 21. Dezember 2024 hatten bislang unbekannte Täter Kupferrohre von einer Kirche in Wittgendorf bei Zittau gestohlen. Das Material hatte einen Wert von rund 600 Euro. Zudem wurde das Dach der Kirche stark beschädigt, der Sachschaden lag bei etwa 5.000 Euro.

Kurz nach der Tat erfasste eine Kamera des Personen-Identifikations-Systems PerIS die Gesichter zweier Männer. Sie fuhren über Hagenwerder nach Polen, und zwar in genau dem VW-Transporter, der wenige Wochen später am Windrad in Melaune stehen sollte. An dem Wagen waren Kennzeichen angebracht, die kurz zuvor in Ostritz gestohlen worden waren.

Durch den Abgleich von Fotos aus dem Melaune-Fall mit den PerIS-Aufnahmen konnten die Kupferdiebe schließlich eindeutig identifiziert werden. Es handelte sich um dieselben Männer wie bei dem Vorfall an der Windkraftanlage.

Verdächtige in Haft und bekannt

Der 25 Jahre alte Tatverdächtige verbüßt derzeit in Polen eine mehrjährige Haftstrafe. Der 27-Jährige ist bereits in Deutschland und Polen wegen ähnlich gelagerter Delikte polizeilich in Erscheinung getreten.

Anlage: Foto Windrad (sh)

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.