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Weniger ausländische Berufsabschlüsse anerkannt

Weniger ausländische Berufsabschlüsse sind 2016 in Sachsen als gleichwertig zu einer deutschen Qualifikation anerkannt worden. Nur etwas mehr als jeder zweite Antragsteller (58 Prozent) erhielt für seinen im Ausland erworbenen Abschluss das Prädikat «gleichwertig», wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Im Vorjahr waren es noch mehr als drei Viertel (79 Prozent). Gründe dafür konnte die Behörde nicht nennen.

Über drei Viertel der Anträge betrafen im vergangenen Jahr die Berufe Arzt, Krankenpfleger, Lehrer und Ingenieur. Die meisten Anträge wurden von Menschen gestellt, die ihre Ausbildung in Syrien gemacht haben. Bei 60 Prozent lag der Ausbildungsstaat in Europa.

Insgesamt wurden in Sachsen im vergangenen Jahr 1330 solcher Anerkennungsverfahren abgeschlossen, rund 270 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Anerkennungen mit Auflagen stieg. Das bedeutet, dass die Antragsteller noch eine Eignungsprüfung oder einen Anpassungslehrgang absolvieren müssen. 46 Anträge wurden abgelehnt, 21 ohne Bescheid abgebrochen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Bernd Weissbrod

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