Die Händler auf den großen Weihnachtsmärkten in Dresden und Leipzig suchen händeringend nach Arbeitskräften. Die Lage sei nach wie vor angespannt, teilte ein Sprecher der Stadt Leipzig mit. «Das größte Problem für alle Händler ist, genügend Leute zu finden. Das geht von der Gastronomie über den Einzelhandel bis hin zum kleinsten Händler aus dem Erzgebirge.» In Chemnitz hat sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr nach Angaben der Stadt dagegen entspannt.
Die Stadt Dresden hat in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Jobbörse für die Weihnachtsmärkte in der Landeshauptstadt organisiert. «Gut sechs Wochen vor Beginn des Dresdner Striezelmarktes und der anderen Weihnachtsmärkte der Stadt suchen die Betreiber der Stände noch nach Personal», teilte die Stadt mit. Bei der Jobmesse am Dienstag stellen demnach 32 Händlerinnen und Händler die Arbeitsmöglichkeiten auf Märkten vor - vom Glühweinverkauf bis zum Weihnachtspostamt.
Auch die Stadt Leipzig richtet in diesem Jahr eine Jobbörse ein - allerdings virtuell über ihre Webseite. Sie solle rechtzeitig vor Beginn des Weihnachtsmarktes online gehen. «Zudem können unsere Weihnachtsmarkthändler auch ganz klassisch über Aushänge an ihren Ständen um Arbeitskräfte werben, wovon sie auch bereits seit Jahren Gebrauch machen», sagte der Sprecher.