Mit flächendeckenden Warnstreiks an allen VW-Standorten macht die IG Metall heute gegen die milliardenschweren Sparpläne des Autobauers mobil. In allen Werken werde die Produktion «temporär auf Eis liegen», kündigte IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger an und warnte: «Wenn nötig, wird das einer der härtesten Konflikte, den Volkswagen je gesehen hat.» Volkswagen hat nach eigenen Angaben Vorkehrungen getroffen, um die Auswirkungen der befristeten Arbeitsniederlegungen gering zu halten.
Details zu dem geplanten Arbeitskampf nannte die IG Metall zunächst nicht. Erst am Wochenende war bei Europas größtem Autobauer die Friedenspflicht ausgelaufen, in der Streiks nicht erlaubt waren. «Nun folgen Warnstreiks, die das Unternehmen nicht übersehen kann», sagte Gröger. Mit dem Ausstand will die Gewerkschaft den Druck erhöhen.