Der Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr in Sachsen ist beigelegt. Der Kommunale Arbeitgeberverband Sachsen und die Gewerkschaft ver.di einigten sich auf einen Tarifvertrag, wie beide Seiten mitteilten. Demnach wurde für die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe in Chemnitz, Dresden, Leipzig, und Zwickau ein vierjähriger Kündigungsschutz vereinbart. Sollte in dieser Zeit bei den Verkehrsbetrieben in Plauen Personal abgebaut werden, verpflichten sich die anderen Unternehmen, dieses aufzunehmen, hieß es.
Zudem wurde eine stufenweise Erhöhung der Jahressonderzahlung von derzeit 30 Prozent auf bis zu 50 Prozent eines Monatsentgelts vereinbart. Außerdem sollen die Nachtarbeitszuschläge steigen und es gibt Entlastungen bei Ruhezeiten und Dienstschichtlängen. Die Löhne sollen sich weiter parallel zu den Entgelten des öffentlichen Dienstes entwickeln. Mit ihrer Forderung nach einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich konnte sich die Gewerkschaft allerdings nicht durchsetzen. Es bleibt bei der 38-Stunden-Woche.