In Sachsens Handwerksbetrieben werden so viele junge Menschen aus dem Ausland ausgebildet wie noch nie. Derzeit absolvieren mehr als 1.020 Ausländerinnen und Ausländer eine Ausbildung im Handwerk im Freistaat, wie aus Zahlen der drei sächsischen Handwerkskammern in Chemnitz, Dresden und Leipzig hervorgeht. 2022 waren es noch 620, 2024 bereits 751.
Besonders gefragt sind unter den Auszubildenden Berufe wie Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Kfz-Mechatroniker, Friseur, Elektroniker und Bäcker. Die jungen Menschen kommen vor allem aus Vietnam sowie aus Ländern wie Syrien, der Ukraine, Venezuela, Afghanistan und dem Irak.
«Das Handwerk trägt maßgeblich zur Integration im Freistaat bei», sagte der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Uwe Nostitz. Dies sei angesichts des demografischen Zustandes der Gesellschaft auch «besonders wichtig».