Gut einen Monat vor der Öffnung der Dresdner Weihnachtsmärkte fehlt noch Personal für Stände und Ausschänke. Auch Händler und Gastronomen des berühmten Striezelmarkts suchen wie alljährlich Verstärkung. «Die Lage ist diesmal schon besser als in der Vergangenheit», sagte Frederic Günther, Geschäftsführer des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller, am Rande der dritten Jobbörse in Dresden. Dank der speziellen Veranstaltung von Stadt, Arbeitsagentur und Verband gebe es inzwischen «einen guten Bestand» an Externen. «Das sind viele Rentner und auch Studenten, die nicht wegziehen, und Familienmitglieder.»
Das allein reicht laut Günther aber nicht aus für die allein 50 Stände von Verbandsmitgliedern. «Man braucht ja auch gewissen Ersatz.» Ebenso suchen andere Händler Vollzeitkräfte, einige Firmen nur stundenweise Verstärkung, «in der Regel Verkäufer», aber auch Auf- und Abbauhilfen. «Es gibt aber auch Kollegen, die den Stand absagen mit der Begründung, dass sowieso kein Personal zu finden ist.»