Die Sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHK) sehen die Diskussionen um eine Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro zum Jahresbeginn 2026 mit großer Besorgnis. «Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind derzeit nicht geeignet, eine derartige Steigerung ohne erhebliche negative Folgen zu verkraften», warnte Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen IHK.
Derzeit liegt der Mindestlohn bei 12,82 Euro pro Stunde. Ende Juni soll die unabhängige Mindestlohnkommission eine Empfehlung für die nächsten Anpassungen vorlegen. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sind in der Kommission vertreten. Union und SPD nennen in ihrem Koalitionsvertrag einen Mindestlohn von 15 Euro «erreichbar».