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Genau die richtigen Mitarbeiter finden

14.01.2020 von

Foto: ABG iStock
Reklame: Bedingt durch den demographischen Wandel, durch veränderte Einstellungen in der Gesellschaft, sich wandelnde Märkte und neue Technologien herrscht heute eine völlig neue Lage am Arbeitsmarkt. Unternehmen buhlen um Bewerber: Besonders die handwerklich geprägten Betriebe leiden akut unter dem Fachkräftemangel. Es wird nicht nur immer schwieriger ausreichend qualifizierte Bewerber zu finden, sondern auch potentielle Kollegen, die zum Unternehmen passen. Dies liegt jedoch weniger an den Menschen, die sich bewerben. „Vielmehr haben wenige Firmen eine eindeutige Vorstellung der eigenen Identität als Arbeitgeber“, erzählt Ilka Stiegler, Geschäftsführerin der ABG Marketing GmbH im Beratungsverbund ABG Partner. „Was macht den Betrieb besonders? Welche Werte oder Leitsätze begleiten die Führung und die Angestellten jeden Tag? Aber genau diese individuellen Angebote und Unternehmenswerte könnten für Bewerber ausschlaggebend sein“, so Stiegler weiter.

Kurzanalyse bringt Ordnung ins Chaos

Um den Status Quo in Sachen Arbeitgeberprofil herauszufinden, bieten die Kommunikationsexperten der ABG Marketing aus Dresden eine kostenfreie Kurzanalyse an. Dabei wird die Website der Unternehmen genauso unter die Lupe genommen wie Social-Media-Kanäle, Arbeitgeberplattformen wie Kununu sowie das Format der Stellenanzeigen. Wie wirkt das Unternehmen auf potentielle Bewerber? Darauf aufbauend kann dann die weitere detaillierte Analyse von Personalbedarf, realen Arbeitsbedingungen und Zielgruppen erfolgen. Wie kann sich ein Betrieb als Arbeitgeber abheben, wo liegen Potentiale und wie kann die Ansprache künftig erfolgen? Im Ergebnis entsteht eine nachhaltige Kommunikationsstrategie für eine erfolgversprechende Arbeitgebermarke mit passenden Kanälen und Positionierung.

Dem Unternehmen ein Gesicht geben

Eine Arbeitgebermarke sorgt für ein einheitliches Auftreten des Betriebs als Arbeitgeber. Sie ist dann auf Dauer erfolgreich, wenn sie attraktiv, emotional und authentisch ist. Es bringt nicht viel, potenziellen Bewerbern unhaltbare Versprechungen zu machen und ein Unternehmensbild in leuchtenden, aber falschen, Farben zu zeichnen – spätestens nach der Einstellung wird der neue Kollege vom tatsächlichen Betriebsalltag eingeholt und überlegt es sich im Zweifel anders.

Seine Stärken kennen

Die eigenen Vorzüge zu ermitteln, erscheint auf den ersten Blick trivial. Jedoch vermischt sich hier manchmal das Wunschdenken der Betriebsleitung mit der Realität. Da es bei der Entwicklung einer nachhaltigen Arbeitgebermarke jedoch um real existierende Stärken geht, sind die bestehenden Mitarbeiter gefragt. Nach der ersten Kurzanalyse können Fragebögen ausgegeben, Gespräche geführt oder Workshops abgehalten werden, um den Mitarbeitern „auf den Zahn zu fühlen“. Positiver Nebeneffekt: Kollegen, die nach ihrer Meinung gefragt werden, fühlen sich ernst genommen und mit dem Arbeitgeber oft stärker verbunden. Wird der Personalbedarf ermittelt, geht es nicht nur um die Zahl der zu besetzenden Stellen, sondern auch um Faktoren wie Qualifikation, sozialen Background und Alter der gesuchten Fachkräfte.

Zielgruppen: Wer passt und wer nicht?

Aus dem Personalbedarf werden nun die anvisierten Zielgruppen abgeleitet. Hier ergeben sich große Unterschiede zwischen einzelnen Berufs-, Bildungs- und Altersgruppen – Stichwort: Generation X, Y, Z. Jede dieser Gruppen hat unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen, die ein Arbeitgeber gut kennen und gezielt ansprechen sollte. Die interne Befragung hat ergeben, dass der Betrieb einige Erwartungen seiner gewünschten Zielgruppe nicht erfüllen kann? Dann müssen eventuell die Arbeitsbedingungen angepasst werden. Wichtig dabei: Nie die bestehende Belegschaft außen vorlassen. Um für Leistungsbereitschaft und ein gutes Klima zu sorgen, sollten immer alle Mitarbeiter von Verbesserungen profitieren.

Ungeliebt und doch unentbehrlich: Controlling

Auch wenn sich die Marke der eigenen Firma nach und nach klarer fassen lässt und die Bewerbungen an Qualität gewinnen: Ein unablässiges Controlling und damit auch Hinterfragen der Konzeptionierung sowie umgesetzten Maßnahmen ist unerlässlich für den Erfolg. Denn so wie der Betrieb sich kontinuierlich weiterentwickeln sollte, muss dies auch die Arbeitgebermarke.


Rückfragen zum Thema 
Ilka Stiegler
Tel.: +49 351 437 55-11
E-Mail: stiegler@abg-partner.de
www.abg-marketing.de

Über die ABG Marketing GmbH
Die ABG Marketing gehört seit 2014 zum Beratungsverbund ABG-Partner. Dies ist ein 1991 gegründeter Verbund aus wirtschaftlich selbstständigen Gesellschaften der Steuerberatung, Rechtsberatung, Consulting, Wirtschaftsprüfung und Marketing mit 120 Mitarbeitern an den Standorten München, Bayreuth, Böblingen und Dresden. Zu den Kunden zählen vor allem mittelständische Unternehmen. Das Team der ABG Marketing besteht aus strategischen PR-und Kommunikationsberatern, Redakteuren, Grafikern sowie Social Media-Experten.

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