Viele sächsische Schülerinnen und Schüler nutzen die Ferien, um Geld zu verdienen. Dabei geht es nicht nur darum, das Taschengeld aufzubessern. Sie können in Berufe schnuppern und schauen, was sie nach der Schule vielleicht machen wollen. Aber auch die Betriebe hegen Hoffnungen an die Ferienjobber.
Rund 240 Ferienjobangebote seien derzeit in der Online-Börse der Handwerkskammer Dresden aufgelistet, sagte deren Sprecher, Daniel Bagehorn, der Deutschen Presse-Agentur. Im Handwerk sei die Vielfalt groß: Von A wie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bis Z wie Zweiradmechatroniker suchen die Handwerksfirmen in der Region für ein paar Wochen Unterstützung. So könnten die Schüler ihr eigenes Geld verdienen und ausprobieren, ob ein bestimmter Beruf einem liegt.
Die Handwerksbetriebe verbinden ihrerseits mit den Ferienjobs auch die Hoffnung, dass die Schüler Freude am Handwerk finden und später einmal als Auszubildender eine berufliche Karriere im Unternehmen beginnen. «Dies geschieht auch gar nicht so selten. Auch finden die Betriebe durch die Vergabe von Ferienjobs heraus, welche Talente ein junger Mensch mitbringt, welche Umgangsformen und wie er ins Team passt», sagte Bagehorn.