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Unfall auf der A4 bei Burkau: Drei Fahrzeuge beteiligt

Unfall auf der A4 bei Burkau: Drei Fahrzeuge beteiligt
Symbolbild pixabay Rettungsgasse-JETZT
Auf der A4 bei Burkau kam es am Freitagvormittag zu einem Unfall mit drei Fahrzeugen und einer verletzten Autofahrerin. Wegen einer fehlenden Rettungsgasse verzögerte sich die Hilfe für die Einsatzkräfte.

Zusammenstoß auf der A4 in Richtung Görlitz

Am Freitag ist es gegen 10:50 Uhr auf der Autobahn 4 kurz vor der Anschlussstelle Burkau in Fahrtrichtung Görlitz zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen bremste ein 35-Jähriger mit seinem MAN auf dem rechten Fahrstreifen verkehrsbedingt ab.

Ein dahinter fahrender 43-Jähriger in einem Iveco bemerkte dies offenbar zu spät und versuchte auszuweichen, um einen Auffahrunfall zu verhindern. Dabei prallte sein Fahrzeug jedoch gegen den VW einer 42-jährigen Autofahrerin auf der linken Spur. Der VW wurde dadurch in die Betonbegrenzung geschoben, auch das Heck des MAN wurde beschädigt.

Fahrerin verletzt, hoher Sachschaden

Die 42-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden von rund 37.000 Euro. Die Bergungsmaßnahmen zogen sich bis etwa 12:45 Uhr hin.

Weil die Betonbegrenzung durch den Aufprall auf die Gegenfahrbahn geschoben wurde, musste auch diese Richtung der A4 kurzzeitig gesperrt werden. Dadurch kam es zu weiteren Behinderungen im Verkehr.

Fehlende Rettungsgasse erschwert Einsatzkräfte die Anfahrt

Besonders problematisch war die Anfahrt der Einsatzkräfte: Mehrere Feuerwehrfahrzeuge konnten die Unfallstelle wegen einer fehlenden Rettungsgasse nur teilweise erreichen. Die Freiwillige Feuerwehr Burkau kam mit zwei Fahrzeugen durch. Kameraden aus Ohorn, Bretnig und Kleindittmannsdorf mussten die restlichen Meter zu Fuß zurücklegen, um die verletzte Pkw-Fahrerin zu betreuen und die Bergungsarbeiten zu unterstützen.

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig eine früh gebildete Rettungsgasse ist. Sie spart wertvolle Minuten und kann im Ernstfall Leben retten.

So verhalten sich Autofahrer im Stau richtig

Bei stockendem Verkehr sollte die Rettungsgasse sofort gebildet werden, nicht erst beim Hören von Martinshorn oder Blaulicht. Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen weichen nach links aus, alle übrigen Fahrstreifen nach rechts. Der Standstreifen bleibt dabei frei, da er für Pannenfahrzeuge vorgesehen ist und keine Rettungsgasse ersetzt.

Die Rettungskräfte appellieren deshalb an alle Verkehrsteilnehmer: Machen Sie den Weg frei, damit Hilfe schnell ankommen kann.