Politischer Rückenwind für die Bahnstrecke Dresden-Görlitz
Die Diskussion um die Elektrifizierung der Bahnstrecke Dresden-Görlitz erhält neuen Schwung: Sachsens Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar, hat die Schirmherrschaft für den neu gegründeten Parlamentskreis übernommen. Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Florian Oest (CDU) und Kathrin Michel (SPD) reiste sie zu dessen Sitzung nach Berlin. Ziel des Gremiums ist es, die laufende Neubewertung des Projekts politisch zu begleiten und die Voraussetzungen für eine spätere Umsetzung zu verbessern.
Der Parlamentskreis wurde Ende Juni auf Initiative von Oest und Michel konstituiert. An ihm beteiligen sich Abgeordnete aus CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen aus Sachsen. Neben Kraushaar nahmen unter anderem der Görlitzer Landrat Dr. Stephan Meyer, der stellvertretende Botschafter Polens, Jakub Wawrzyniak, sowie die Oberbürgermeister von Görlitz und Bautzen, Octavian Ursu und Karsten Vogt, teil. Auch der Präsident der IHK Dresden, Dr. Andreas Sperl, war bei dem Treffen anwesend.