Landkreis Bautzen begrüßt Fördermittel für Bauforschungszentrum
Fördermittel für den Aufbau des Forschungszentrums übergeben
In Berlin hat Bundesbauministerin Verena Hubertz Fördermittel in Höhe von rund 3 Millionen Euro an die beteiligten Gründungsländer des Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen (DFZ Bau) übergeben. Für den Freistaat Sachsen nahmen der Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Dr. Andreas Handschuh, sowie Prof. Dr.-Ing. Viktor Mechtcherine von der TU Dresden an dem Termin teil.
Sachsen ist gemeinsam mit Thüringen und Baden-Württemberg eines der Gründungsländer des neuen Bundesforschungszentrums für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen. Mit der Übergabe der Mittel wird die weitere organisatorische Entwicklung des Forschungszentrums vorbereitet.
Bautzen wird Sitz und Geschäftsstelle des DFZ Bau
Der Vereinssitz und die Geschäftsstelle des Forschungszentrums werden in Bautzen angesiedelt sein. Damit erhält der Landkreis Bautzen eine wichtige Rolle beim Aufbau einer Einrichtung, die sich mit zentralen Fragen des Bauens der Zukunft beschäftigt. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Klimaneutralität, Ressourcenschonung und innovative Forschungsansätze für die Baupraxis.
Landrat Udo Witschas begrüßte die Entwicklung und betonte die Bedeutung des nächsten Umsetzungsschritts. „Ich freue mich, dass mit den Fördermitteln nun ein weiterer Schritt für das Bundesforschungszentrum erfolgt ist. Damit können die Struktur des Forschungszentrums aufgebaut und erste Projekte angegangen werden“, sagte Witschas.
Impuls für Forschung und Region
Mit dem geplanten Standort in Bautzen verbindet sich nicht nur ein wissenschaftlicher Anspruch, sondern auch eine regionale Perspektive. Das Forschungszentrum kann langfristig dazu beitragen, neue Impulse für Forschung, Innovation und Zusammenarbeit im Bereich des nachhaltigen Bauens zu setzen. Für den Landkreis Bautzen ist die Ansiedlung ein positives Signal, das die Sichtbarkeit der Region über Sachsen hinaus stärken dürfte.