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Neues Verfahren ohne CO2 in der Zinn-Produktion

Neues Verfahren ohne CO2 in der Zinn-Produktion
Wissenschaftler aus Freiberg wollen mit einem neuen Verfahren den CO2-Ausstoß bei der Produktion von Zinn erheblich verringern. (Symbolbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
In Sachsen könnte künftig wieder Zinn gewonnen werden. Doch bei der Verhüttung entstehen große Mengen CO2. Das wollen Wissenschaftler mit einem neuen Verfahren ändern.

Wissenschaftler der Bergakademie Freiberg arbeiten an einem neuen Verfahren, das die CO2-Emissionen bei der Verhüttung von Zinn erheblich mindern soll. Bisher entstünden bei der Produktion von einer Tonne Zinn bis zu 2,5 Tonnen CO2, teilte die Hochschule mit. Mit dem zweistufigen Verfahren könnten diese Emissionen eingespart werden. Dabei komme statt Kohlenstoff eine geringe Menge Wasserstoff zum Einsatz. Darüber berichten die Forscher in der Fachzeitschrift «Journal of Sustainable Metallurgy». 

Zinn wird für viele Anwendungen in der Elektrotechnik gebraucht, aber auch für die Produktion von Bronze und Weißblech. In Sachsen gibt es mehrere Projekte mit dem Ziel, künftig wieder Zinn abzubauen.

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