Die Fraunhofer-Gesellschaft hat beschlossen, Teilbetriebe des Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie (IMW) in Leipzig zu schließen. Die Eigenständigkeit des Zentrums werde somit aufgelöst, wie die Forschungseinrichtung mit Sitz in München am Freitag mitteilte. Die Teilbetriebsschließung soll Ende März nächsten Jahres umgesetzt werden. Die verbleibenden Abteilungen sollen Anfang Juli in das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe integriert werden.
Ziel dieser Maßnahme sei es, das Portfolio der Fraunhofer-Gesellschaft fachlich und wirtschaftlich bestmöglich weiterzuentwickeln und die Forschungsorganisation zukunftsfähig zu gestalten. «Das Fraunhofer IMW bündelt seine Expertise und sein Leistungsangebot in den Bereichen Internationalisierung und Wissensökonomie am Standort Leipzig», teilte die Forschungseinrichtung auf ihrer Website mit. Begründet wurden die strukturellen Veränderungen in Leipzig damit, dass es dem IMW nicht gelungen sei, im Rahmen des Fraunhofer-Modells nachhaltig erfolgreich zu agieren.