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Bisher eine Infektion mit dem West-Nil-Virus in Sachsen 2026

Bisher eine Infektion mit dem West-Nil-Virus in Sachsen 2026
In Sachsen wurde 2026 bislang Infektionen mit dem West-Nil-Virus gemeldet. (Symbolbild) / Foto: Andreas Lander/dpa-Zentralbild/dpa
Infektionen mit dem West-Nil-Virus treten bei Menschen in Sachsen immer wieder vereinzelt auf. In diesem Jahr hat sich bislang eine Person angesteckt.

In Sachsen hat sich dieses Jahr bislang ein Mensch mit dem West-Nil-Virus angesteckt. Wie aus den Epidemiologischen Wochenberichten der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) hervorgeht, wurde der Fall in der 36. Meldewoche vom 31. August bis 6. September registriert. Im vergangenen Jahr war landesweit keine Infektion gemeldet worden; 2024 waren es acht Fälle und 2023 einer.

Die Infektion in diesem Jahr betraf eine 46 Jahre alte Frau aus Leipzig. Sie sei zunächst Mitte August an einem Hautausschlag erkrankt, danach wurde über einen Test das West-Nil-Virus diagnostiziert, teilte das Sozialministerium auf Anfrage mit. Es sei keine stationäre Behandlung erforderlich gewesen. 

Mücken übertragen das Virus

Das West-Nil-Virus wird laut Robert Koch-Institut (RKI) hauptsächlich von Stechmücken zwischen wildlebenden Vögeln übertragen. Die Mücken können aber auch Menschen und andere Säugetiere infizieren.

Etwa 20 Prozent der Menschen, die sich mit dem West-Nil-Virus anstecken, entwickeln West-Nil-Fieber - eine fieberhafte, grippeähnliche Erkrankung. Nur etwa jede 100. infizierte Person erkrankt schwer.

Bundesweit sind neben dem sächsischen Fall in diesem Jahr bislang fünf weitere Infektionen dokumentiert worden: zwei in Berlin, einer in Rheinland-Pfalz sowie zuletzt bei zwei 28 und 83 Jahre alten Männern aus Baden-Württemberg.

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