Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest kommen aus den Ländern Forderungen nach mehr organisatorischer und finanzieller Unterstützung durch den Bund. Dies werde man den Ministerpräsidenten der Länder vorschlagen, sagten die Staatskanzleichefs Benedikt Kuhn (CDU) und Jörg Mielke (SPD), die die Regierungszentralen von Hessen beziehungsweise Niedersachsen leiten.
Bei einem Treffen der Länder-Staatskanzleien und Senatskanzleien im Kloster Eberbach bei Eltville sagte Mielke: «Das Virus verbreitet sich rasant.» Vor- und Nachsorge etwa mit Wildschweinzäunen und die Suche nach Kadavern kosteten viel Geld. Es gebe Handlungsbedarf. Für Wild- und Hausschweine ist die Seuche nicht heilbar. Fast immer sterben die Tiere. Für Schweinehalter kann die Seuche daher fatal sein. Für Menschen und andere Tiere gilt sie als ungefährlich.