Der Anteil der Wohnungseigentümer ist in Sachsen einer neuen Studie zufolge entgegen dem bundesweiten Trend leicht angestiegen - bleibt aber dennoch weiter auf niedrigem Niveau. Dort nahm die Zahl der Eigentümer zwischen 2011 und 2022 um etwas mehr als 5 Prozent zu, wie eine aktuelle Auswertung des Pestel Instituts im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Baustoff-Fachhandel zeigt.
Im Jahr 2022 zählte der Freistaat 721.764 Eigentümerhaushalte und lag damit deutlich hinter Nordrhein-Westfalen, dem Spitzenreiter mit mehr als 3,5 Millionen Eigentümerhaushalten im selben Jahr. Eigentümerhaushalte machen in Sachsen nur 34 Prozent der gesamten Haushalte aus. Innerhalb Deutschlands gibt es laut Pestel-Institut immense Unterschiede: An der Spitze liegt das Saarland mit 58,6 Prozent Eigentümerquote vor Rheinland-Pfalz (53,5 Prozent). Berlin belegt mit 15,8 Prozent den letzten Platz noch hinter Hamburg (21,2).