Chemnitz ist im Rennen um ein nationales Wasserstoffzentrum eine Runde weiter. Der Standort hat sich zusammen mit Pfeffenhausen (Bayern) und Duisburg (Nordrhein-Westfalen) unter 15 Bewerbern durchgesetzt. Für diese drei Standorte soll jetzt eine Machbarkeitsstudie erfolgen, wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Mittwoch in Berlin weiter mitteilte. Dem Standort des neuen Zentrums, mit dem der Einsatz von Wasserstoff etwa in Autos vorangetrieben werden soll, winkt laut Scheuer eine Förderung im dreistelligen Millionenbereich.
Das unter dem Namen «Hydrogen and Mobility Innovation Center» (HIC) aus Sachsen eingereichte Konzept für den Aufbau des nationalen Wasserstofftechnologie-Zentrums hat damit in der ersten Runde des bundesweiten Wettbewerbs überzeugt. «Das ist ein großer Erfolg für Sachsen», sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Die beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen hätten gezeigt, dass sie zu den kreativsten und innovativsten im Bereich der Wasserstoff-Mobilität in Deutschland zählen.