Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) will am Montag mit einer Delegation aus Wirtschafts- und Städtevertretern nach Italien reisen. Wie das Wirtschaftsministerium am Sonntag mitteilte, sollen dadurch die wirtschaftlichen Beziehungen mit Italien ausgebaut werden. Bis Donnerstag besucht Dulig zusammen mit der rund 25-köpfigen Delegation die Regionen Lombardei und Emilia-Romagna. Die beiden Regionen sind Mitglieder der 2022 unter sächsischer Beteiligung gegründeten Allianz der Automobilregionen. Die Reise wird von der sächsischen Wirtschaftsförderung organisiert.
«Ein Ziel der Reise ist es, in der Region Emilia-Romagna die Beziehungen in der Automobil- beziehungsweise Zulieferindustrie zu vertiefen, um Kontakte auf Unternehmensebene herzustellen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten», sagte Dulig. Dabei gehe es nach Einschätzung des Netzwerks Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) unter anderem um die Rückverlagerung automobiler Wertschöpfungsketten nach Europa.