Sachsens Jusos haben den Haushaltsentwurf der CDU-geführten Minderheitsregierung im Freistaat scharf kritisiert. Wie die SPD-Jugendorganisation mitteilte, beschlossen sie auf ihrer Landesdeligiertenkonferenz am Samstag in Pirna einstimmig den Initiativantrag «Kein Sparen an der Zukunft – dieser Haushalt ist ein Angriff auf Soziales, Jugend und Demokratie». Darin werfen sie der CDU vor, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gefährden, und fordern von ihrer Mutterpartei eine deutlichere Abgrenzung.
«Dieser Haushalt lässt Menschen im Stich», sagte der neue Landesvorsitzende der Jusos, Mats Rudolph. Wer Demokratieförderung, Jugendarbeit und soziale Infrastruktur kürze oder stagnieren lasse, spare nicht nur Geld, sondern an der Zukunft. «Gerade jetzt wäre Investition Pflicht», betonte Rudolph.