Volkswagen steckt in den kommenden fünf Jahren rund 20 Milliarden Euro in seine deutschen Werke und siedelt die Produktion mehrerer neuer Modelle im Heimatland an. Dies geht aus der Investitionsplanung hervor, die der Aufsichtsrat am Freitag beschloss.
Nach Angaben des Betriebsrats fließen allein in das Stammwerk Wolfsburg Sachinvestitionen von mehr als drei Milliarden Euro. Hier sollen unter anderem ein Nachfolger für den kleinen SUV Tiguan sowie ein neuer Groß-SUV ähnlich dem in China hergestellten Modell Tayron angesiedelt werden. Volkswagen zieht auch sämtliche Varianten des Kernmodells Golf in der Konzernzentrale zusammen.
Auf die leichten Nutzfahrzeuge entfallen insgesamt knapp 4,5 Milliarden Euro. Dabei geht es aber nicht nur um den Hauptsitz Hannover, sondern auch um die polnischen Standorte oder den Ausbau der Kooperation mit Ford. Viel Geld fließt in die Vorbereitung für den Elektro-Bus ID.Buzz. Zur Fertigung eines neuen, markenübergreifenden Elektro-Oberklassewagens (D-SUV) in drei verschiedenen Varianten werden am Standort Hannover rund 680 Millionen Euro reserviert.