In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben die Kommunen nach dem Winter viele Straßenschäden festgestellt. Häufig lassen sich Umfang und Schadenshöhen aber bisher nicht beziffern, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Kommunen und Ländern ergab.
«Der Winter ist zwar noch nicht vorbei, ich gehe aber davon aus, dass für die Schadensbeseitigung in diesem Jahr mehr Geld in die Hand genommen werden muss als in den Jahren zuvor», sagte etwa Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP). Besonders die häufigen Wechsel zwischen Frost und Tauwetter setzten den Straßen zu.
Durch Temperaturschwankungen um den Gefrierpunkt dringt Wasser in vorhandene Risse und Poren der Fahrbahndecken ein, gefriert, dehnt sich aus und zieht sich beim Auftauen wieder zusammen. Diese wiederkehrende Belastung führt vermehrt zu Schlaglöchern, Aufbrüchen und kleineren Schadstellen.