Begleitet von einem Warnstreik sind die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten sächsischer Brauereien in eine neue Runde gegangen. Nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) legten die Arbeitgeber am Vormittag erstmals ein Angebot vor. Es sei aber weit weg von eigenen Vorstellungen, sagte Gewerkschaftssekretär Jens Löbel auf Anfrage. Details wurden zunächst nicht bekannt.
Im Vorfeld der Verhandlungen waren die Mitarbeiter von fünf Brauereien zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen worden. Löbel zufolge nahmen mehr als 350 Beschäftige an einer Kundgebung am Verhandlungsort teil - Kollegen der Sternburg Brauerei Leipzig, der Krostitzer Brauerei, des Freiberger Brauhauses, der Radeberger Exportbierbrauerei und der Wernesgrüner Brauerei.