Überdurchschnittlich hohe Auftragseingänge aus dem Ausland Ende letzten Jahres haben die Jahresbilanz des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus gerettet. Für das Gesamtjahr stehe im Vergleich zum Vorjahr nach Abzug der Inflation ein Auftragsplus von real sieben Prozent, teilte der Branchenverband VDMA am Freitag in Leipzig mit. Demnach bestellten Kunden im Dezember insgesamt preisbereinigt 95 Prozent mehr Maschinen, Anlagen, Komponenten und Dienstleistungen als im Vorjahresmonat.
Die Aufträge kamen dem Verband zufolge vor allem aus dem Ausland und seien in verschiedenen Teilbranchen eingegangen - etwa in der Antriebstechnik, dem Verpackungs- und Werkzeugmaschinenbau sowie in der Fördertechnik. Eine konjunkturelle Erholung sei allerdings nicht in Sicht. Welche Aufträge explizit zur positiven Entwicklung der Jahresbilanz beigetragen haben, gab der Verband aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht bekannt. Er bestätigte jedoch, dass die Bestellungen aus dem Ausland um 136 Prozent zulegten. Die Nachfrage innerhalb Deutschlands blieb dagegen wie schon zuletzt schwach (minus neun Prozent).