Die Linke warnt vor den im Haushaltsentwurf 2025/2026 geplanten Kürzungen beim Verbraucherschutz. Sie wären ein falsches Signal und würden das Vertrauen in den Staat weiter schwächen, sagte Stefan Hartmann, Landesparteivorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion, laut einer Mitteilung.
Durch die geplanten Kürzungen im Vergleich zum Doppelhaushalt 2023/2024 von 30 Prozent bei den Zuschüssen für die Verbraucherinsolvenzberatung und einem Viertel für den Verbraucherschutz insgesamt wären demnach einige Einrichtungen existenzbedroht. «Die Verbraucherschützerinnen und Verbraucherschützer teilen uns einhellig und landesweit mit, dass sie ihre Leistungen – von der Schuldner- und Insolvenzberatung bis zur Verbraucherzentrale Sachsen – nicht mehr wie bisher erbringen könnten», sagte Hartmann.