CDU-Europapolitiker Oliver Schenk sieht im neuen Halbleiterwerk von Infineon in Dresden ein Signal für den Industriestandort Europa. «Diese Fabrik steht für das, was Europa jetzt braucht: technologische Stärke, industrielle Substanz und den Mut, strategische Zukunftsfelder selbst in die Hand zu nehmen», erklärte Schenk kurz vor Eröffnung der Produktionsstätte. Davon würden nicht nur Sachsen und Deutschland profitieren, sondern der ganze Kontinent.
Produktionsstätte für Leistungshalbleiter
Mit der Fab soll am Donnerstag eine der modernsten Halbleiterfabriken Europas in Betrieb gehen - drei Monate früher als geplant. Infineon investierte dafür etwa fünf Milliarden Euro. Mit rund einer Milliarde Euro wird Smart Power Fab öffentlich gefördert, unter anderem über den European Chips Act. Mit der Fabrik entstehen etwa 1.000 neue Arbeitsplätze. Infineon will hier Leistungshalbleiter, die unter anderem für Elektroautos, erneuerbare Energien, Rechenzentren und Industrieanlagen gebraucht werden.