Der Verkauf edler Hölzer hat sächsischen Waldbesitzern auch in diesem Jahr hohe Erlöse eingebracht. Bei der Wertholz-Submission, einer Art Versteigerung, wurden im Durchschnitt 574 Euro pro Kubikmeter gezahlt, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst am Donnerstag mitteilte. Das seien rund neun Prozent weniger als im Rekordjahr 2023, aber 19 Prozent über dem Ergebnis von 2022. Insgesamt wurden den Angaben nach 781 Kubikmeter Holz aus privaten, kommunalen, kirchlichen und staatlichen Wäldern versteigert. Die insgesamt 525 Stämme kamen aus Forstbetrieben vom Vogtland bis in die Oberlausitz und erzielten zusammen 448.194 Euro - knapp 100.000 Euro weniger als im Vorjahr für damals 859 Kubikmeter.
Bei der Submission geben die Interessenten nach Begutachtung des Holzes schriftlich Gebote ab. Der Meistbietende erhält dann später den jeweiligen Stamm. Das Geld helfe gerade in der seit Jahren anhaltenden schwierigen Situation, die «historisch hohen Schäden» vor allem durch massenhaften Borkenkäferbefall und Trockenheit» zu bewältigen sowie Investitionen in die Wiederbewaldung zu finanzieren, sagte Thomas Rother vom Sachsenforst.