Die sächsische FDP hält nichts vom geplanten Doppelhaushalt für den Freistaat. Er sei «kein großer Wurf, sondern ein weiteres Kapitel in der Politik des Durchwurstelns», erklärte Landeschef Matthias Schniebel noch vor der abendlichen Abstimmung des Etats im Parlament. «Es fehlt an Vision, an Prioritäten und an wirtschaftlicher Vernunft.» Wochenlang habe man über Zahlen gestritten, «herausgekommen ist ein Kompromiss, der mehr Probleme schafft als löst.»