Die Zinnwald Lithium GmbH im Erzgebirge ist trotz des neuen EU-Gesetzes zum Umgang mit kritischen Rohstoffen (Critical Raw Materials Act) nicht als strategisches Projekt eingestuft worden. «Natürlich hätten wir uns eine Auswahl als strategisches Projekt gewünscht», sagte Geschäftsführer Marko Uhlig. Allerdings habe eine Analyse ergeben, dass eine solche Anerkennung aktuell keine unmittelbaren Vorteile bei Finanzierung oder Genehmigungsverfahren bringe.
Lithium gilt als zentraler Rohstoff für die Herstellung von Batterien und anderen Hochtechnologieprodukten. Das Erzmetall findet sich in der Batterie von Elektroautos. Die Zinnwald Lithium GmbH plant durch den Abbau des Rohstoffs die Herstellung von jährlich 15.000 Tonnen batteriefähigem Lithiumhydroxid. Das würde den Bedarf von jährlich einer Million Batterien für E-Autos durchschnittlicher Größe decken.