Die Handwerkskammer Dresden sieht die Branche im Elbtal durch die Sperrung der Brücke in Bad Schandau erheblich ausgebremst. Die Sperrung habe bereits jetzt «gravierende wirtschaftliche Auswirkungen auf die Handwerksbetriebe in der Region», erklärte Kammerpräsident Jörg Dittrich.
Handwerkskammer sieht das Land Sachsen in der Pflicht
«Die derzeitige Umleitung über Pirna und Lohmen ist für die Betriebe in keiner Weise akzeptabel, da sie durch deutlich längere Wege, höhere Kosten und erhebliche Erschwernisse bei der Materiallieferung und bei Kundenbesuchen massiv beeinträchtigt werden», betonte Dittrich. Es sei die Pflicht des Freistaates, eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur zu gewährleisten.
In einem Brief wird Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) aufgefordert, «schnellstmöglich eine Lösung zur Wiederherstellung einer verlässlichen und funktionierenden Verkehrsführung zu schaffen«. «Es ist unabdingbar, dass entweder eine Instandsetzung der Brücke oder eine alternative Übergangslösung schnellstmöglich umgesetzt wird.»