Unter dem Eindruck der Debatte um einen vorgezogenen Kohleausstieg und mit Bundesmitteln für Wasserstofftechnologie hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Lausitz besucht. Im Zuge des tiefgreifenden Strukturwandels soll dort eine Modellregion der Energiewende entstehen. Im Industriepark Schwarze Pumpe an der brandenburgisch-sächsischen Grenze übergab Habeck am Mittwoch den Förderbescheid für ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk. Außerdem informierte er sich bei der Leag über den laufenden Transformationsprozess des größten ostdeutschen Energieunternehmens. Ein Thema blieb nicht außen vor: Der von Habeck anvisierte Kohleausstieg bis 2030.
Zunächst überreichte der Bundesminister im Industriepark Schwarze Pumpe einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 28,5 Millionen Euro für ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk. Es soll bis 2025 gebaut werden und einer der «Leuchttürme» beim Strukturwandel werden. Mit Strom aus Erneuerbaren Energien wird dort grüner Wasserstoff hergestellt. Damit kann Energie gespeichert und bei Bedarf bereitgestellt werden.