Die diesjährige Kartoffelernte in Sachsen kann sich sehen lassen. «Die Kartoffeln sind sehr schön gewachsen und die Bestände haben die Niederschläge gut nutzen können», sagt Ariane Weiß, Geschäftsführerin des sächsischen Kartoffelverbandes, der Deutschen Presse-Agentur. Sie spricht von einer guten, durchschnittlichen Ernte mit Erträgen von um die 40 Tonnen je Hektar. «Die Qualität ist sehr gut. Die Kartoffeln sind nicht zu groß und nicht zu klein - so wie sie die Verbraucher haben möchten.»
Im Leipziger Raum sind laut Weiß die ersten Kartoffelroder schon im Juli gestartet, um die begehrten Frühkartoffeln aus dem Boden zu holen. Die Ernte dauere normalerweise bis Anfang Oktober. Der Großteil der hiesigen Ernte werde als Frischkartoffeln vermarktet. Etliche Kartoffeln werden aber auch zu Salat und Kühlprodukten verarbeitet. Rein rechnerisch könne Sachsen seinen Verzehr an Frischkartoffeln aus heimischer Produktion decken, betonte Weiß. Allerdings fehle es hierzulande an Pommes-, Chips- und Stärkefabriken.