Der Chemnitzer Energieversorger Eins erhält rund 1,6 Millionen Euro für den Bau eines Wasserstoff-Elektrolyseurs und die Umrüstung bestehender Erdgasleitungen zur Nutzung mit grünem Wasserstoff. Zwei entsprechende Fördermittelbescheide hat das sächsische Infrastrukturministerium an das Unternehmen übergeben.
Der Freistaat fördert mit dem Bau der Anlage die weitere Entwicklung des ersten von bundesweit vier neuen Wasserstoffzentren, das in Chemnitz im vergangenen Jahr den Betrieb aufgenommen hat. «Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Forschungsstandortes Chemnitz und zur Entwicklung einer wasserstoffbasierten Industrie in Sachsen», sagte Staatssekretär Sören Trillenberg.
Insgesamt will Eins 2,68 Millionen Euro in den Elektrolyseur investieren, hinzu kommen weitere 600.000 Euro in die Umrüstung von Leitungen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Bei voller Auslastung könnten jährlich bis zu 36 Tonnen Wasserstoff erzeugt werden. Der Strom dafür werde dem öffentlichen Netz entnommen.