Steigende Temperaturen haben deutliche Auswirkungen auf Beschäftigte in Sachsen. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums fühlt sich etwa jeder fünfte Beschäftigte bei großer Hitze stark belastet - das entspricht etwa 436.000 Erwerbstätigen. Zwei Drittel berichten den Angaben zufolge von eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Zwölf Prozent arbeiteten trotz gesundheitlicher Beschwerden weiter.
«Wir müssen mit steigenden Temperaturen besser umgehen lernen», so Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) mit Blick auf den bundesweiten Hitzeaktionstag am Donnerstag (11. Juni).
Besonders betroffen sind demnach Berufe im Freien - etwa in der Land- und Forstwirtschaft oder im Bau. Aber auch Beschäftigte in Schulen, Pflegeeinrichtungen oder Produktionsbetrieben leiden unter hohen Temperaturen – etwa durch aufgeheizte Gebäude oder Abwärme von Maschinen. Selbst in Büros könne Hitze zur Belastung werden, wenn Verschattung oder Klimaanlagen fehlten, hieß es.