Wintersportfans und Pistenbetreiber können sich auf einen erneuten Wintereinbruch in Ostdeutschland freuen. «Ab nächster Woche wird es deutlich kälter, dann könnte es in den Mittelgebirgen auch wieder schneien», sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes mit Blick auf die dritte Woche des neuen Jahres. In Sachsen-Anhalt könne es ab Montag vor allem im Oberharz auch tagsüber Frost geben, so dass Niederschlag zu Schnee werden und liegen bleiben könnte.
Die Prognose lässt Hoffnung bei den Betreibern der Skigebiete in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufkommen. Dort war selbst der durch Schneekanonen erzeugte Schnee zwischen den Jahren bei Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt weggeschmolzen. In den kommenden Wochen wünschen sich die Betreiber, dass auf den Pisten und Loipen wieder reger Betrieb herrscht.
Insbesondere zu den Wochenenden erwartet der Harzer Tourismusverband viele Tages- und Übernachtungsgäste. «Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es auch im Februar und im März noch Wintersportverhältnisse im Harz geben kann. Daher besteht noch Hoffnung für diese Wintersaison», sagte eine Sprecherin des Verbandes auf Anfrage. Sollte diese wider Erwarten ausbleiben, sei dies aus finanzieller Sicht nur halb so schlimm: «Mit den umfangreichen Einnahmen durch den Wintersport rechnet kein Betrieb mehr fest.» Eine schneereiche Wintersaison sei vielmehr das Sahnehäubchen des Tourismusjahres.