Angesichts niedriger Wasserstände verbietet die Stadt Chemnitz die Entnahme von Wasser aus Bächen und Flüssen. Ab Freitag darf aus den oberirdischen Gewässern auf dem Gebiet der Stadt kein Wasser mehr gepumpt werden, teilte die Stadt mit. Auch die Entnahme mit Handgefäßen sei verboten. Das Verbot gelte vorerst bis einschließlich 31. Oktober. Verstöße würden mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet.
Aufgrund der warmen und trockenen Witterung sei davon auszugehen, dass die
Wasserstände weiter sinken werden, teilte die Stadt mit. Eine Entspannung der Situation sei nicht abzusehen, im Gegenteil: Die Pegelstände könnten weiter absinken. Eine unbeschränkte Entnahme von Wasser bedrohe die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern und gefährde die natürliche Selbstreinigung, hieß es weiter.
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