Die für Teile Sachsens befürchteten starken Unwetter haben nur vereinzelt für Einsätze von Feuerwehren und Rettungskräften gesorgt. Wegen umgefallener Bäume und herabgefallener Äste kam es teils zu Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde nach Angaben der Rettungsleitstellen niemand.
Das größte Einsatzgeschehen betraf demnach die Stadt Leipzig. Nach Angaben der Leitstelle wurden Feuerwehren und Rettungskräfte zu insgesamt zwölf Einsätzen alarmiert. Starke Winde sorgten für umgefallene Bäume und herabfallende Äste insbesondere in den Stadtteilen Grünau und Schönau. Auf dem Kulkwitzer See mussten zwei Personen auf Stand-Up-Paddel-Boards vom Wasser gerettet werden. Sie hatten offenbar die starken Winde unterschätzt und waren nicht in der Lage, selbstständig ans Ufer zurückzugelangen.
Auch die Rettungsleitstelle Dresden berichtete von umgefallenen Bäumen und herabfallenden Ästen in und um Meißen, in den Dresdner Stadtteilen Mickten und Neustadt sowie in Freital.
Zu vereinzelten Einsätzen kam es im Bereich der Leitstellen in Chemnitz und Zwickau. Ostsachsen blieb nach Angaben der Leitstelle Hoyerswerda weitestgehend verschont.