Die Autobahnen in Sachsen werden derzeit verstärkt auf Hitzeschäden kontrolliert. Sowohl auf Beton- als auch auf Asphaltfahrbahnen könnten sehr hohe Temperaturen zu Problemen führen, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Fahrerinnen oder Fahrer, die einen Schaden bemerken, sollten die Polizei informieren.
«Blow-ups» im Beton, Spurrinnen im Asphalt
Vor allem auf älteren, stark befahrenen Betonfahrbahnen können bei großer Hitze die sogenannten Blow-ups auftreten. Das sind Aufwölbungen, die aufbrechen können. In Sachsen bestehe vor allem auf der A4 zwischen Dresden-Flughafen und Dresden-Neustadt ein erhöhtes Risiko, teilte eine Sprecherin der Autobahn GmbH mit. Dieser Abschnitt sei fast 30 Jahre alt und solle nächstes Jahr erneuert werden.
Asphaltdecken können sich bei großer Hitze verformen und Spurrinnen bekommen. Das liege am Bitumen, das ab etwa 60 Grad Celsius weich werden kann. Laut Autobahn GmbH ist dieses Risiko in Deutschland jedoch eher gering, weil in den Autobahnen sehr widerstandsfähiger Asphalt verbaut sei.