In dem Waldbrandgebiet im Nationalpark Sächsische Schweiz ist am Donnerstag die Zahl der Einsatzkräfte erhöht worden. «Es stehen nun 600 statt zuvor 550 Männer und Frauen für die Brandbekämpfung zur Verfügung», sagte Yamina Benamara vom Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf Anfrage. Wohngebiete seien weiterhin nicht bedroht, Evakuierungen können somit ausgeschlossen werden, hieß es.
Nach wie vor flammen immer wieder Glutnester auf. «Die Feuerwehrleute schaffen es derzeit aber immer, die Feuer rasch einzudämmen», betonte Benamara. Eine Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden. Das Einsatzgebiet erstreckt sich nach wie vor auf eine Fläche von etwa 150 Hektar - dies entspricht der Größe von etwa 210 Fußballfeldern. Neben den Kräften am Boden unterstützen zwölf Löschhubschrauber die Brandbekämpfung.
«Die Hitze macht den Einsatzkräften bei der harten körperlichen Arbeit zu schaffen. Sie bekommen aber ausreichend Flüssigkeit. Zudem wird auf die Einhaltung der Pausen geachtet», erläuterte Benamara. Am Donnerstag herrschten bereits am Vormittag Temperaturen jenseits der 30 Grad. «Was uns wirklich helfen würde wäre Regen», betonte Benamara. Niederschläge sind laut Deutschem Wetterdienst aber frühestens für Freitagnachmittag angesagt.