Vor einem Monat hat der Brand auf einem ehemaligen Kohlebergbaugelände beim thüringischen Meuselwitz nahe der Grenze zu Sachsen-Anhalt und Sachsen begonnen. Die Flammen über der Erde waren bereits kurze Zeit später gelöscht - jedoch schwelt der Brand weiterhin im Untergrund. Warum gestalten sich die Löschversuche als so schwierig? Fragen und Antworten im Überblick.
Was brennt überhaupt?
Der Brand auf der stillgelegten Kohlebergbaufläche des ehemaligen Tagebaugebietes Rusendorf war am extrem heißen letzten Juni-Wochenende ausgebrochen.
Nachdem der oberirdische Brand gelöscht war, wurde das Areal an die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) übergeben. Das Unternehmen ist Eigentümerin der Fläche. Seitdem schwelt der Brand auf dem Areal eines sogenannten Kohletrübebeckens. Demnach wurde das Becken unter anderem vom Bergbauunternehmen Mibrag bis 2013 zur Ascheeinspülung genutzt. Dadurch befinden sich Braunkohlereste im Boden.
Die LMBV ist unter anderem mit der Sanierung früherer DDR-Braunkohletagebaue betraut. Zu ihren Aufgaben gehören etwa die Wiederherstellung von Flächen und Gewässern.